Möglichkeiten für den Berufseinstieg

 

Der Berufseinstieg ist ein enorm wichtiger Karriereschritt. Dieser läuft nicht immer gleich ab, vielmehr gibt es verschiedene Möglichkeiten für den berufseinstieg. Welche Möglichleiten es gibt und welche Vor- und Nachteile sie haben, erfahren Sie hier:


Stellenausschreibung

Der klassische Weg in den Beruf ist eine Bewerbung auf eine Stellenausschreibung.  Es gibt sehr viele vakante Stellen, die meisten erfordern jedoch bereits einige Jahre Berufserfahrung. Daher empfiehlt es sich, sich auf spezielle Junior-Stellen zu bewerben, die lediglich erste Erfahrungen in Form von Praktika oder Werkstudententätigkeiten voraussetzen.

Abschlussarbeit im Unternehmen

Eine gute Möglichkeit, um kurz vor Beendigung des Studiums Fuß in einem Unternehmen zu fassen und relevante Berufserfahrungen zu sammeln, ist das Schreiben der Abschlussarbeit in einem Unternehmen zu einem relevanten firmenspezifischen Thema. Für Unternehmen kann so ein Mehrwert geschaffen werden, indem der Studierende sich in ein Thema einarbeitet, dies aufgrund mangelnder personeller Ressourcen zuvor noch nicht behandelt wurde. Auch kann das Unternehmen so prüfen, ob der Verfasser der Arbeit geeignet für einen Direkteinstieg ist und die passenden Qualifikationen mitbringt. Als Studierender kann es spannend sein, eine Arbeit mit praktischem Bezug zu schreiben, die dem Unternehmen einen Mehrwert bietet. Auch finanziell lohnt sich das Schreiben der Abschlussarbeit im Unternehmen und der Studierende hat, ebenso wie das Unternehmen, die Möglichkeit, die andere Partei besser kennenzulernen und so herauszufinden, ob eine zukünftige Zusammenarbeit in Frage kommt.

Wissenschaftliche Hilfskraft (HiWi) oder Studentische Hilfskraft (SHK)

Wer gerne auch nach dem Studium an der Hochschule bleiben möchte, kann die Möglichkeit nutzen, als wissenschaftliche oder studentische Hilfskraft zu arbeiten und so hochschulspezifische Arbeitsbereiche kennenzulernen. Die Tätigkeitsbereiche können dabei unterstützende Dienstleistungen in Forschung und Lehre und damit zusammenhängende Verwaltungstätigkeiten umfassen.

Praktikum

Bereits während des Studiums besteht die Möglichkeit Arbeitsluft zu schnuppern, indem man verschiedene Praktika absolviert, vorzugsweise in den Semesterferien oder im Rahmen eines von der Hochschule vorgesehenen Pflichtpraktikums. So können Praktikant und Unternehmen sich besser kennenlernen und bei positivem Eindruck von beiden Seiten kann das Praktikum den Weg zum Berufseinstieg ebnen. Durch ein Praktikum besteht auch die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren und den angestrebten Beruf näher kennenzulernen, um festzustellen, ob die Erwartungen an den Beruf auch erfüllt werden.

Netzwerken

Kontakte können für den Berufseinstieg von großer Bedeutung sein, daher sollten Sie versuchen, Ihr Netzwerk regelmäßig weiter auszubauen. Neben persönlichen Kontakten, sind hier auch Business-Netzwerke wie Xing und LinkedIn hilfreich, um regelmäßig in Kontakt zu bleiben und sich auszutauschen.

Initiativbewerbung

Sollte keine passende Stelle für Sie ausgeschrieben sein, Sie aber jedoch sehr interessiert an einer Tätigkeit in genau einem Unternehmen sind, besteht die Möglichkeit einer Initiativbewerbung. So bewerben Sie sich mit Ihrem Lebenslauf, Zeugnissen und einem generischen Anschreiben, in dem Sie verdeutlichen, warum Sie genau in diesem Unternehmen gerne arbeiten möchten und welche Bereiche, beziehungsweise Tätigkeiten für Sie interessant sind. Allerdings sollten Sie beachten, dass eine Initiativbewerbung nur selten Aussicht auf Erfolg hat. Gibt es keine vakante Stelle im Unternehmen, auf die man Sie setzen könnte, wird diese vermutlich auch nicht für Sie geschaffen. Jedoch sind Sie auf diesem Weg zumindest für zukünftige Stellenangebote in der Bewerberdatenbank des Unternehmens. Vielleicht kommt Ihre Bewerbung aber auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort bei der richtigen Person an, sodass die Initiativbewerbung am Ende doch zum Berufseinstieg führen kann.

Trainee-Programm

Das Traineeship ist das berühmteste strukturierte Einstiegsprogramm in Unternehmen. Ziel ist es, den Trainee zu einer vielseitig einsetzbaren Nachwuchskraft aufzubauen. Ein Trainee-programm dauert in der Regel 12-24 Monate, in denen der Trainee verschiedenen Abteilungen durchläuft. So kann der entsprechende Kandidat viel Berufserfahrung sammeln und genau vergleichen, welcher Tätigkeitsbereich für ihn besonders interessant ist.

 

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