Nach der Arbeit abschalten!

 

Kennen Sie diese Situation? Sie kommen nach einem stressigen Arbeitstag nach Hause und müssen die ganze Zeit daran denken, was Sie heute alles nicht geschafft haben? Oder welche wichtigen Termine am nächsten Tag noch anstehen? Oder wie Sie die Probleme mit dem neuen Arbeitskollegen am besten lösen? Sie sollten versuchen diese Gedanken im Büro zu lassen und sich die folgenden Ratschäge zu Herzen zu nehmen.

Wenn Sie Ihre Arbeit gedanklich mit nach Hause nehmen, führt das zum einen natürlich dazu, dass Sie keinen entspannten Abend mit Ihrer Familie oder Ihren Freunden verbringen können. Zum anderen besteht aber so auch die Gefahr ein Burnout zu erleiden. Auch an Schlaf ist kaum zu denken, wenn hunderte von unbeantworteten E-Mails oder ein sehr anspruchsvolles Projekt direkt neben den noch zu bearbeitenden Akten mit Ihnen gedanklich im Bett liegen. Deshalb ist es so wichtig, dies tunlichst zu vermeiden. Denn durch einen erholsamen Abend und einen gesunden Schlaf ist man am nächsten Arbeitstag auch viel konzentrierter und leistungsfähiger.

Unermesslich viele Überstunden zu leisten, um die liegen gebliebene Arbeit zu erledigen, ist allerdings auch keine Lösung. Wenn Sie das Gefühl haben Ihr Arbeitspensum nicht mehr bewältigen zu können, sprechen Sie mit ihrem Vorgesetzten oder bitten Sie einen Kollegen um Hilfe.

1. Selbstreflektion

Überlegen Sie sich, wie zufrieden Sie derzeit mit Ihrem Leben sind. Haben Sie genug Freizeit? Sind Sie glücklich mit Ihrer Familie und verbringen Sie genug Zeit mit Ihren Freunden? Vergleichen Sie Ihre Wunschvorstellung davon, wie Sie Ihr Leben gestalten möchten mit der Realität und gleichen Sie so ab, Natürlich ist Ihr Job sehr wichtig, allerdings sollten Sie auch andere Bereiche nicht vernachlässigen.

2. Vergessen Sie Ihre eigenen Bedürfnisse nicht

Neben Job, Familie, Haushalt und Freunden passiert es oft, dass man sich selbst und seine eigenen Bedürfnisse hinten anstellt. Verbringen Sie einen Abend in der Woche nur für sich und machen Sie genau das, worauf Sie Lust haben. Das kann ein langer Spaziergang im Wald sein, ein ausgiebiger Einkaufsbummel oder ein Besuch im Fitnessstudio. Versuchen Sie diese Termine immer einzuhalten und auch nicht zu vergessen. Hier empfiehlt sich ein Vermerk in Ihrem Kalender.

3. Abgeben

Lernen Sie Aufgaben abzugeben. Sie müssen nicht jede noch so kleine Tätigkeit selbst erledigen. Bitten Sie den neuen Praktikanten oder die nette Auszubildende um Hilfe, Ihnen kleinere Arbeiten abzunehmen. Das nimmt Ihnen etwas Stress und Sie können sich auf die wichtigeren Aufgaben konzentrieren.

4. Prioritäten setzen

Nehmen Sie sich an einem festen Tag in der Woche die Zeit und notieren Sie alle anstehenden Aufgaben. Überlegen Sie, welche Aufgaben wirklich wichtig sind und kategorisieren Sie diese als Pflicht-Aufgaben. Die weniger wichtigen Aufgaben können ruhig einen Tag länger liegen bleiben oder müssen teilweise gar nicht erfüllt werden. So sparen Sie viel Zeit.




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