Mit mir nicht - lassen Sie sich nicht ausnutzen!

 

Ein gutes Verhältnis zu den Arbeitskollegen ist erstrebenswert und erleichtert den Arbeitsalltag. Klar, dass man deshalb gerne mal einen Arbeitskollegen vertritt, wenn sein Sohn krank ist. Oder dass man eine Präsentation für die Kollegin übernimmt, die sich krank fühlt. Allerdings sollte man vorsichtig sein und auch Grenzen setzen, damit man weder die eigene Arbeit, noch das Privatleben vernachlässigt und auch nicht ausgenutzt wird.

1. Definieren Sie Ihre Grenzen. Inwieweit sind Sie bereit zu helfen, wo enden diese Grenzen? Gibt es Momente, in denen Sie Ja sagen, obwohl Sie eigentlich Nein meinen? Was sind das für Situationen? Versuchen Sie diese zu erkennen und daran zu arbeiten.

2. Sprechen Sie mit Ihren Kollegen über die Probleme. Überlegen Sie sich eine gemeinsame Lösung bei einem ruhigen und entspannten Gespräch. Falls Sie keine Lösung finden, positionieren Sie sich klar und erklären Sie, dass Ihre eigene Arbeit auch erledigt werden muss und Sie deshalb nicht immer Ihre Kollegen unterstützen können.

3. Bitten Sie Ihren Vorgesetzten um Hilfe. Erklären Sie Ihre Situation und dass Ihre eigene Arbeit so behindert wird. Signalisieren Sie, dass Sie auch gerne weitere Aufgaben übernehmen würden, es aber nicht tun, damit Ihre eigene Arbeit nicht darunter leidet.

4. Bleiben Sie konsequent. Lernen Sie, Nein zu sagen, auch wenn es Ihnen vermutlich zu Beginn schwer fallen wird. Nutzen Sie klare und deutliche Worte, ohne unfreundlich zu sein.




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