Eine Kündigung ist immer ein heikles und unangenehmes Thema. Viele Arbeitnehmer sorgen sich, dass Sie keine Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz haben, wenn herauskommt, dass Ihnen gekündigt wurde. Daher folgen nun einige Tipps, wie Sie mit der Kündigung im Bewerbungsprozess am besten umgehen.

Die Lücke im Lebenslauf

Oft hat eine Kündigung die Folge, dass Sie einige Wochen oder sogar Monate ohne Beschäftigung sind. Dies ist natürlich auch für Personaler ersichtlich. Doch dies ist gar nicht so schlimm, wie Sie vielleicht denken. Gehen Sie selbstbewusst mit der Situation um und überlegen Sie sich, wie Sie Ihre freie Zeit genutzt haben. Wenn man etwas Sinnvolles getan hat, kommt dies natürlich immer besser an. Haben Sie etwas sich ehrenamtlich engagiert? Einen Sprachkurs belegt oder Fortbildungen besucht?

Tipps für das Vorstellungsgespräch

Bedenken Sie, dass das Vorstellungsgespräch primär darauf abzielt, Sie als Person und potenziellen neuen Arbeitnehmer kennenzulernen. Und nicht darauf, jedes kleine Detail zu Ihrer Kündigung herauszufinden. Daher folgende Tipps für das Gespräch:

Bleiben Sie bei der Wahrheit

Wenn Sie nach den Hintergründen der Kündigung gefragt werden, sollten Sie immer ehrlich bleiben. Oftmals fällt es auf, wenn Sie etwas weglassen oder hinzudichten. Und das hinterlässt dann einen bleibenden Eindruck und lässt an Ihrer Glaubwürdigkeit zweifeln. Gerade Personaler haben ein Gespür dafür, wenn man auf kleine Unwahrheiten zurückgreift.

Bleiben Sie sachlich

Am besten ist eine kurze und nüchterne Erklärung, wie es zu Ihrer Kündigung kam und was die Gründe für diese waren. Versuchen Sie, nicht emotional zu werden oder zu sehr ins Detail zu gehen. Auch die Schuldfrage sollte in einem Vorstellungsgespräch keine Rolle spielen. Ebenso wenig sollten Sie ehemalige Kollegen oder den ehemaligen Vorgesetzten in ein schlechtes Licht rücken. Dies macht den Eindruck, Sie seien nicht kritikfähig und nicht loyal gegenüber Ihrem Arbeitgeber.

Zeigen Sie, was Sie durch die Kündigung gelernt haben

Besonders positiv ist es, wenn Sie direkt im Vorstellungsgespräch aufzeigen, welche Erfahrungen Sie durch die Kündigung gesammelt und was Sie daraus gelernt haben. Dies zeigt, dass Sie reflektieren und sich mit der Situation genau auseinandergesetzt haben. Erklären Sie daher Ihrem Gesprächspartner, wie Sie aus heutiger Sicht mit der Situation umgehen würden.

Achten Sie vor allem darauf, dass die Kündigung nicht Mittelpunkt des gesamten Vorstellungsgesprächs ist. Denn schließlich geht es um Sie als Person und Ihre fachlichen und sozialen Kompetenzen. Und diese sind viel wichtiger als Ihre Kündigung.




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